Österreich sucht „Orte des Respekts“

Logo Orte des Respekts 2016

Österreich bezeichnet sich selbst immer als Spenden-Weltmeister. Aber sind wir auch Weltmeister beim Anpacken? Der Verein Respekt.net veranstaltet heuer zum zweiten Mal den Wettbewerb „Orte des Respekts“, der zeigen soll, wie viele Menschen sich für ein besseres Zusammenleben einsetzen. Noch bis 15. Juni können unter www.ortedesrespekts.at Projekte eingereicht werden.

Kriterien für „Orte des Respekts“
Alle Orte, wo Menschen etwas Besonderes für unser Zusammenleben tun – ob in einer Region, einer Gemeinde oder in einem Haus – sind „Orte des Respekts“. An den „Orten des Respekts“ werden Projekte realisiert, die positive Effekte auf die Bewältigung von Herausforderungen unserer Zeit haben, wie etwa Frieden in der Gesellschaft, soziale Gerechtigkeit, soziale Sicherheit, gelebte Demokratie, Bildung sowie Umwelt- und Ressourcenschutz.

Projekte, die als „Orte des Respekts“ nominiert werden, sollen folgende Kriterien erfüllen: Sie behandeln Menschen gleich, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, Religion, kultureller Ausdrucksform, Lebensentwürfen, Alter, gesellschaftlichen Rollen, sexueller Orientierung, binden unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ein, haben Vorbildwirkung, sind nachhaltig und gehen kreative, neue Wege in der Umsetzung.

Projekte online vorschlagen
Über die Website www.ortedesrespekts.at können bis 15. Juni sowohl eigene als auch Projekte anderer als „Ort des Respekts“ vorgeschlagen werden. Denn oft sind Menschen, die sich besonders engagieren, zu bescheiden, um sich selbst ins Rampenlicht zu stellen.

Insgesamt Preisgelder von 37.000 Euro
Vergeben werden Preisgelder in der Höhe von insgesamt 37.000 Euro. Eine fachkundige Jury wählt aus den Einreichungen neun Landes- und einen Bundessieger. Weitere Preise werden außerdem per Voting durch die Respekt.net-Community vergeben.